Effektivität und zugrunde liegende Mechanismen der Talkumpleurodese bei malignem Pleuraerguss
S. Kolschmann, A. Ballin, U.-R. Juergens, G. Rohde, C. Gessner, S. Hammerschmidt, H. Wirtz, A Gillissen · Pneumologie · 2006 · Heft 02 · S. 89-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Pleuraergüsse werden zu ca. 20 % durch ein fortgeschrittenes Tumorleiden verursacht. Klinisch manifestiert sich die pleurale Flüssigkeitsakkumulation insbesondere mit Dyspnoe, aber auch Reizhusten und Thoraxschmerzen. Die Behandlung des Pleuraergusses beginnt bei akuter Symptomatik durch die entlastende Pleurapunktion und wird durch die Behandlung der Grundkrankheit (z. B. Chemotherapie bei Malignomgenese) fortgesetzt. Bei rasch rezidivierenden und klinisch symptomatischen Pleuraergüssen ist eine permanente Pleurasymphyse durch Anlage einer pharmakologischen Pleurodese empfohlen. Das beste Wirkun…