Pseudotumor cerebri bei extrakranieller venöser Obstruktion
H Laue-Gizzi, M Stephan, F Hoffmann · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vorgestellt wird eine 24jährige Frau mit einer plötzlich aufgetretenen Sehstörung rechts, retroorbitalen und zugleich holozephalen Kopfschmerzen. Aufgrund der Anamnese, des Nachweises einer Stauungspapille bei unauffälliger kranieller Bildgebung, einem erhöhten Liquoreröffnungsdruck und der Besserung der Beschwerden nach Lumbalpunktion stellten wir die Diagnose eines Pseudotumor cerebri. Das erste kranielle MRT war unauffällig, insbesondere ohne Hinweise auf eine Sinusvenenthrombose. Da die Patientin auf die eingeleitete Therapie mit Acetazolamid nicht ausreichend ansprach, wurde die Diagnostik erweitert und in…