Sinusvenenthrombose bei Antithrombin III-Mangel – ist die Behandlung mit Heparin Therapie der Wahl?
A.M Schleyer, C.J Bux, E.H Oertle, D Schiess, B Widder · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der heterozygote Antithrombin-(AT)-Mangel ist eine seltene vererbbare Gerinnungsstörung. Bei Patienten mit Sinusvenenthrombosen (SVT) wiederum ist diese Störung eine der seltensten. Sie führt ab etwa der dritten Dekade zu venösen Thrombosen, die häufig– wie oftmals bei Thrombophilien – erst durch Hinzutreten eines weiteren thrombogenen Faktors ausgelöst werden. Fallbericht: Wir berichten von einer 25-Jährigen Thailänderin (asiatischer Abstammung), die mit einer Hemiparese, der Kopfschmerzen und Übelkeit vorangegangen waren, aufgenommen wurde. CT und MRT zeigten bilaterale Stauungsinfarkte, die venös…