Die Entdeckung einer weiteren Mutation (A121T) im kationischen Trypsinogen (PRSS1) zeigt einen neuen Phänotyp der hereditären Pankreatitis
P Felderbauer, J Schnekenburger, R Lebert, K Bulut, F Schmitz, W Domschke, WE Schmidt · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der letzten Dekade wurden verschiedene genetische Risikofaktoren für die chronische Pankreatitis gefunden. Dabei wurde deutlich, dass die hereditäre Pankreatitis durch Mutationen im kationischen Trypsinogen (PRSS1) verursacht wird, wobei mit der R122H und N29I Mutation die beiden häufigsten genannt sind. Interessant ist, dass im Bereich der vermuteten Autolysestelle an der Position 122 weitere Mutationen (R122C und V123M) identifiziert wurden, die in einem ähnlichen Phänotyp resultierten. Wir berichten nun über eine weitere Familie mit einer Mutation in diesem Bereich des PRSS1 Gens (A121T), die…