Orexin-A stimuliert die gastrale Säuresekretion über hypothalamische Orexin–1- und NPY-Y1-Rezeptoren
JJ Tebbe, N Tükengün, R Arnold, MKH Schäfer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit ihrer Entdeckung 1998 gehören Orexine zu den Peptidhormonen, die sowohl die Nahrungsaufnahme und Hömöostase, als auch Partialfunktionen des Verdauungstraktes, wie Motilität und Sekretion regulieren (1). Kürzlich konnte gezeigt werden, dass Orexin-A im Gehirn über Orexin–1-Rezeptoren (Ox–1) die gastrale Säuresekretion stimuliert (2). In welchen spezifischen Hirnkernen Orexin seine Wirkung im Gehirn entfaltet ist unbekannt. Orexin-A findet sich insbesondere im Lateralen Hypothalamus, aber auch im Nucleus arcuatus (ARC) und dem PVN. In diesen Hirnkernen besteht eine enge neuroanatomische Interaktion zwischen O…