Kann die anorektale Manometrie (RM) zwischen Gesunden und Patienten mit Stuhlinkontinenz differenzieren
C Pehl, N Scalercio, W Schepp · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Ziel: Der klinische Routineeinsatz eines Untersuchungsverfahrens ist nur bei ausreichender Diskriminationsfähigkeit zwischen Gesund und Krank sinnvoll. Bezüglich der RM differieren hierzu die Aussagen von kompletter Überlappung der Messwerte von Gesunden und Patienten mit Stuhlinkontinenz (1) bis hin zu einem pathologisch schwachen Sphinkterdruck bei 92% aller Patienten (2). Ziel dieser Arbeit war der Aufbau einer großen Normalwertdatenbank für die RM und der Vergleich mit den Messdaten von inkontinenten Patienten. Material und Methode: Der mittlere Ruhedruck (MRP) und Zwickdruck (MSP) sowie das…