Perforierende Keratoplastik bei akutem Keratokonus – wann, wie und Nachbehandlung
M Jähne · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In vielen OP-Statistiken ist der Keratokonus (KK) an die 1. Stelle der perforierenden Keratoplastik (PKP) gerückt. Dabei nimmt der akute KK eine Sonderstellung ein. Seine Erstbeschreibung stammt von E. Pflüger (1877). Material und Methoden: In einer retrospektiven Studie wurden an der Augenklinik des HELIOS Klinikum Aue unter 642 PKP 96 Augen mit KK als Indikation, darunter 11 Augen mit akutem KK, gefunden. In einer Latenzzeit von durchschnittlich 19 Tagen wurde 5x ein frisches und 6x ein Hornhautscheibchen von eine Hornhaut-Bank transplantiert. Bei oftmaliger exzentrischer Trepanation wurden 6x das…