Maskeradesyndrom beim malignen Melanom
C Wiederholt, C Grünauer-Kloevekorn, C Taege, GIW Duncker, M Amm · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Ein Maskeradesyndrom simuliert mit Glaskörpertrübungen und Netzhautinfiltraten das Bild einer Uveitis. Beispiele für neoplastische Ursachen sind cerebrookuläre Lymphome, Metastasen und maligne Melanome der Chorioidea. Methodik: Ein 67-jähriger Patient erhielt bei seit 8 Wochen bestehenden unklaren therapieresistenten Glaskörpertrübungen und Netzhautinfiltraten beidseits eine diagnostische Vitrektomie auf dem rechten Auge. Die Sehschärfe betrug beidseits 0,8. Die Augenvorderabschnitte waren beidseits altersentsprechend reizfrei. Ophthalmoskopisch zeigte sich beidseits eine randscharf begrenzte, vital…