Habituelle Abortneigung und Antiphospholipidsyndrom – Fallbericht
I Pörksen, M Mertens, G Westhof · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: In der Geburtshilfe ist das Antiphospholipidsyndrom (APS) durch ein erhöhtes Risiko für Thrombosen, Aborte, Präeklampsie u.a. gekennzeichnet. Das APS wird bei 9–17% der habutiellen Aborte gefunden. Fall: Bei 37 jährige IXG/0P (Z.n. 8 x Abort im I.Trimenon) wurde vor der 9. SS ein erhöhter Antiphospholipid-Antikörper festgestellt. Ab der 25.SSW wurde mit ASS-100 und Mono Embolex 6000IE/d therapiert. In der 40. SSW wurde wegen pathol. CTG in der AP eine VE durchgeführt (Kind: APGAR 8/9/9, pH 7,35). Diskussion: Die Ursachen für habituelle Aborte sind vielfältig. Da sich bei den vorausgegangenen Aborten…