Concanavalin A-induzierte Toleranz im Maus-Immunhepatitis-Modell wird unter Beteiligung von CD4+CD25+ regulatorischen T-Zellen, Kupffer-Zellen und IL–10 vermittelt
A Erhardt, M Biburger, G Tiegs · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Injektion des Lektins Concanavalin A (ConA) in Mäuse induziert einen immunvermittelten Leberschaden. Nach 8 Tagen entwickeln die Mäuse Toleranz gegenüber ConA-Restimulation. Das Toleranzstadium ist durch ein anti-inflammatorisches Zytokinmilieu gekennzeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es, die für die Toleranzentwicklung notwendigen Zellen und Signalmoleküle zu identifizieren. Die Mechanismen der ConA-Toleranz im Maus-Modell könnten dazu beitragen, neue therapeutische Ansätze für die immunvermittelte Hepatitis beim Menschen zu finden. Methodik: C57/BL6-Wildtyp und IL10-/- Mäusen wurde 12mg/kg ConA o…