Computertomographisches Screening auf pulmonale arteriovenöse Malformationen bei M. Osler-Patienten mit Epistaxis
BJ Folz, HJ Wagner, O Kress, JA Werner · Endoskopie heute · 2006 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: M. Osler-Patienten (hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie, HHT) leiden in mehr als 90% der Fälle an rezidivierender Epistaxis. Es gibt Schätzungen nach denen diese Patienten wiederum in 20% bis 35% der Fälle an pulmonalen arteriovenöse Malformationen (PAVM) leiden, die klinisch asymptomatisch sein können, aber ein großes gesundheitliches Risiko für die Betroffenen darstellen. PAVMs sollten therapiert werden, da sie eine Quelle für Blutungen und paradoxe Embolien darstellen, die zu schweren neurologischen Komplikationen führen können. Patienten und Methoden: In einer Gruppe von 59 HHT-Patienten,…