Embolisationsbehandlung primärer und sekundärer Lebertumore
P Huppert · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Chemoembolisation hat bisher einen gesicherten Stellenwert in der palliativen Behandlung des hepatozellulären Karzinoms (HCC) sowie bei Lebermetastasen neuroendokriner Karzinome und uvealer Melanome. Die Behandlungsergebnisse beim HCC werden maßgeblich von der richtigen Indikationsstellung (nach Tumorgröße, T-Stadium, Tumortyp, Child-Stadium) und der geeigneten Methodik (selektive Therapie, sequentielle Applikation von Emulsion und Embolisat, repetitive Behandlung nach CT-Befund, Kombination mit Thermoablation) bestimmt. Bei der Behandlung von Lebermetastasen sind andere Strategien erforderlich. Prinzipiell…