Geschlechtsspezifische Aspekte in der Pharmakotherapie - was ist gesichert?
P. A. Thürmann · ZFA – Zeitschrift für Allgemeinmedizin · 2006 · Heft 09 · S. 380-384
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Arzneimitteltherapie können in vier Kategorien eingeteilt werden. 1. Es kann das Ansprechen auf eine Therapie zwischen Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt sein, weil der Arzneistoff unterschiedlich metabolisiert wird und dementsprechend die Wirkung oder Wirkdauer modifiziert wird. 2. Die Empfindlichkeit der Zielstrukturen wie Rezeptoren oder Kanäle ist geschlechtsspezifisch unterschiedlich, Beispiele hierfür sind die kardiale Reizleitung mit gehäufter QT-Verlängerung bei Frauen. 3. Die Pathophysiologie der Erkrankung als solche ist geschlechtss…