Konsensusempfehlungen zu methodischen Aspekten und zur klinischen Relevanz des Nachweises disseminierter Tumorzellen (DTZ) im Knochenmark (KM) von Patientinnen mit primärem Mammak…
T. Fehm, V. Müller, W. Janni, S. Braun, G. Gebauer, C. Marth, C. Schindlbeck, D. Wallwiener, E. Borgen, K. Pantel, E. Solomayer · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2006 · Heft 03 · S. 114-120
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Gebiet der Tumorzelldissemination beim Mammakarzinom hatte in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Durch den Nachweis disseminierter Tumorzellen im Knochenmark und Blut wurde bewiesen, dass das Mammakarzinom prinzipiell eine systemische Erkrankung ist. Die Daten der Pooled Analysis der Collaborative Bone Marrow Micrometastasis Group bestätigten den Tumorzellnachweis im Knochenmark als unabhängigen prognostischen Marker. Darüber hinaus ist die Prognose der Frauen mit Tumorzellpersistenz nach adjuvanter systemischer Therapie im Vergleich zu den Patientinnen ohne Tumorzellnachwei…