Follow-Up von Patienten mit radikaler Prostatektomie und initialen präoperativen PSA-Werten von über 20 ng/ml
U Zwergel, M Hack, U Schreier, T Schröder, B Wullich, J Lehmann, M Stöckle · Aktuelle Urologie · 2006 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Allgemein werden initiale PSA-Werte von über 20g/ml bei Prostatakarzinom-Patienten, auch wenn keine Knochenmetastasen nachzuweisen sind, mit einer ungünstigen Prognose assoziiert und daher oft als Kontraindikation für eine radikale Prostatektomie (RP) angesehen. In der Fachliteratur gibt es auch nur wenige Daten zum Follow-up solcher Patienten. Das war Anlass, retrospektiv die Krankheitsverläufe der eigenen Patienten nach RP mit präoperativen PSA-Werten ≥20ng/ml zu analysieren. Patienten und Methodik: Die retrospektive Analyse umfasst 271 Männer, die sich von 01/1986 bis 06/2005 einer RP unterzogen u…