Stellenwert der Fundus-Autofluoreszenz in der Diagnostik von Makulaerkrankungen
C Framme · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Fundus-Autofluoreszenz (AF) hat ihren Ursprung im Lipofuszin, welches als Alterspigment in den Lysosomen des Retinalen Pigmentepithels (RPE) akkumuliert. Mittels konfokalen Scanning-Laser-Ophthalmoskopen ist die nicht-invasive zwei-dimensionale Darstellung der AF möglich und gibt Aufschluss über den Stoffwechselzustand des RPE. Die AF lässt sich bei 488nm anregen und das emittierte Licht über 500nm wieder detektieren. Da eine Vielzahl von makulären Erkrankungen wie z.B. die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) mit RPE-Veränderungen einhergehen, können spezifische AF-Veränderungen diagnostisch verwertet w…