Induktion von „unreifen Effektozellen“ mit suppressorischer Aktivität durch Lebersinusendothelzellen
A Schrage, K Eulenburg, N Kruse, F Blumenthal-Barby, S Fillantreau, PA Knolle, M Zeitz, A Hamann, K Klugewitz · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beobachtungen an Leber-transplantierten Patienten und Ergebnisse tierexperimenteller Untersuchungen legen nahe, dass Lebern, im Gegensatz zu anderen Organen vergleichsweise besser toleriert werden vom Empfängerorganismus und sogar eine Donor-spezifische Toleranz gegen andere Organe desselben Spenders induziert werden kann. Darüber hinaus konnte im Rattenmodell gezeigt werden, dass bei chirurgischer Unterbrechung des Pfortaderblutflusses keine orale Toleranz mehr induziert werden kann. Dies legt nahe, dass in der Leber auch MHCII-Antigene präsentiert und CD4+ T-Zellen moduliert werden können. Antigen-präsentieren…