Ischämische Prä- und Postkonditionierung
G Heusch, R Schulz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft 39 · S. 2169-2175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein oder mehrere kurze Zyklen von Ischämie/Reperfusion kurz vor (Präkonditionierung) oder nach (Postkonditionierung) einem längerdauernden Koronarverschluss mit anschließender Reperfusion reduzieren die Infarktgröße. Die protektive Wirkung ist potent, aber auf einen engen zeitlichen Rahmen beschränkt. Im Experiment wurde eine komplexe Signaltransduktionskaskade identifiziert, die letztlich spezifisch den Reperfusionsschaden reduziert. Belege für ischämische Prä- und Postkonditionierung gibt es auch bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit.