CareLit Fachartikel

Die superfizielle Siderose des Zentralnervensystems, eine häufiger als bislang angenommene Erkrankung?

T. Lindenlaub, D. Claus · Klinische Neurophysiologie · 2008 · Heft 03 · S. 201-206

Dokument
1164552
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
T. Lindenlaub, D. Claus
Ausgabe
Heft 03 / 2008
Jahrgang 39
Seiten
201-206
Erschienen: 2008-09-01 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei der superfiziellen Siderose des Zentralnervensystems (ZNS) handelt es sich um eine oberflächliche Hämosiderinablagerung bedingt durch eine chronische Blutung in den Subarachnoidalraum. Diese kann idiopathisch oder Folge einer identifizierbaren Blutungsquelle, z. B. Gefäßmalformation, sein. In der Literatur sind bislang etwa 200 Fälle publiziert worden, die klinisch durch ein progredientes demenzielles Syndrom, eine Ataxie und eine Schwerhörigkeit gekennzeichnet sind. Wir berichten über 3 Patienten aus unserer Klinik, die wir in 18 Monaten diagnostiziert haben. Bei zwei der drei Patienten wurd…

Schlagworte

superfizielle Siderose Demenz Subarachnoidalblutung Taubheit zerebelläre Ataxie Magnetresonanztomografie Superficial siderosis dementia subarachnoid haemorrhage deafness cerebellar ataxia magnetic resonance imaging Ataxie Klinische Neurophysiologie