Die superfizielle Siderose des Zentralnervensystems, eine häufiger als bislang angenommene Erkrankung?
T. Lindenlaub, D. Claus · Klinische Neurophysiologie · 2008 · Heft 03 · S. 201-206
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der superfiziellen Siderose des Zentralnervensystems (ZNS) handelt es sich um eine oberflächliche Hämosiderinablagerung bedingt durch eine chronische Blutung in den Subarachnoidalraum. Diese kann idiopathisch oder Folge einer identifizierbaren Blutungsquelle, z. B. Gefäßmalformation, sein. In der Literatur sind bislang etwa 200 Fälle publiziert worden, die klinisch durch ein progredientes demenzielles Syndrom, eine Ataxie und eine Schwerhörigkeit gekennzeichnet sind. Wir berichten über 3 Patienten aus unserer Klinik, die wir in 18 Monaten diagnostiziert haben. Bei zwei der drei Patienten wurd…