Effekte kombinierter Risikolagen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Assoziationen mit personalen, familiären und sozialen Schutzfaktoren – Ergebnisse aus dem Kinder- un…
R Schlack, H Hölling · Das Gesundheitswesen · 2009 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Als psychosoziale Risikofaktoren werden individuell wirksame Elemente sowie verschiedene Faktoren der unmittelbaren familiären und sozialen Umwelt angesehen. Bekannte Risikofaktoren sind z.B. ein niedriger sozioökonomischer Status, Alleinerziehung oder Arbeitslosigkeit eines Elternteils. Resilienz bezeichnet dagegen die Widerstandskraft von Individuen gegenüber Stressoren. Im salutogenetischen Modell wird Gesundheit als Gleichgewicht verstanden, dass von Risiken (Stressoren) bedroht und von Schutzfaktoren (Ressourcen) gestützt wird. Schutzfaktoren sind somit stets in Bezug auf eine Risikoassoziation…