Diagnostik, Psychotherapie und sozialmedizinische Bewertung der Posttraumatischen Belastungsstörung
E Okon, W Lempa · Das Gesundheitswesen · 2009 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ca. 2–7% der Bevölkerung erkranken nach Erleiden einer traumatischen Situation (Unfälle, Verbrechen, Naturkatastrophen) an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, PTSD). Die Erkrankung neigt zu erheblicher Chronifizierung. Aufgrund der hohen, oft auch iatrogen bedingten Chronifizierungsneigung der Posttraumatischen Belastungsstörung ergeben sich häufig im Langzeitverlauf prognostisch ungünstige sozialmedizinische Konsequenzen, insbesondere auch bei beruflich verursachten Psychotraumata (Berufsunfähigkeit, Grad der Schädigungsfolgen, Rentenzahlungen). Nach einer Einführung in die sozialmedizinische Bewer…