Variationen der segmentalen nervalen Versorgung bei lumbosacralen Übergangsanomalien
M Kottlors, F.X Glocker · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: 4–12% der Bevölkerung weist eine lumbosacrale Übergangsanomalie auf. Bei einem Teil imponiert diese als Variation der Zahl der Lendenwirbelkörper (LWK), so dass vier oder sechs LWK auf der Röntgenaufnahme gezählt werden. Die Bezeichnung und radikuläre Zuordnung einer lumbalen Nervenwurzel wird entsprechend dem LWK vorgenommen, dessen axiale Schnittebene cranial dieser Nervenwurzel liegt. Die Untersuchung folgt der Fragestellung, ob bei einer vier- oder sechsgliedrigen Lendenwirbelsäule (LWS) die nervale Versorgung sich auch an den Landmarken wie 12. Rippe und lumbosacralem Übergang entsprechend ei…