Ein interdisziplinäres Adipositasprogramm senkt das Risiko einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD). Ergebnisse einer prospektiven Fall-Kontroll-Studie
A Wächtershäuser, SM Loitsch, I Behnken, I Blumenstein, M Brenner, I Löw, J Stein · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung („non-alcoholicfatty liver disease“– NAFLD), gilt als die häufigste Ursache eines chronischen Leberleidens. Neueren Studien zufolge weisen 34 Prozent der erwachsenen Bevölkerung bereits eine beginnende Statosis hepa auf. Die überwiegende Mehrzahl dieser Patienten ist übergewichtig bzw. adipös. Bei Adipositas ist in 75% der Fälle mit einer NAFLD zu rechnen, wobei bis zu 25% der Patienten bereits eine nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) aufweisen. Pharmakotherapeutische Strategien waren bisher wenig überzeugend. Prospektive Daten zur Validierung einer Leb…