Konservatives Vorgehen bei Anastomseninsufizienz nach Operation am oberen GIT mittels vollgecoverten selbstexpandierenden Stents
A Glitsch, A Schreiber, M Patrzyk, W Kessler, CD Heidecke · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Insuffizienzen von Anastomosen am oberen Gastrointestinaltrakt stellen eine der schwerwiegendsten Komplikationen nach Resektionen und nachfolgenden Rekonstruktionen dar. Bei einer ausreichenden äußeren und inneren Drainage kann unter systemischer Antibiotikatherapie, parenteraler Substitution ein konservatives Vorgehen gewählt werden. Methodik: In der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Universitätsklinikum Greifswald wurde von 01/2002 bis 09/2007 29 Patienten (6 weiblich, 23männlich) im Rahmen der Notfallversorgung mit einem Oesophagusstent versehen. Bei allen Patienten waren ausgedehnte Resekti…