Neurobiologische Korrelate bei Geschlechtsidentitätsstörungen
Timo O. Nieder, Hertha Richter-Appelt · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2009 · Heft 01 · S. 59-62
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neurobiologische Zusammenhänge bei Störungen der Geschlechtsidentität (Gender Identity Disorder: GID bzw. Transsexualität) beschäftigen die klinische Forschung seit mehr als drei Jahrzehnten. Durch bildgebende Verfahren liegen hinsichtlich der sexuellen Differenzierung neuronaler Strukturen und Funktionen mittlerweile hochinteressante Forschungsbefunde vor. Dieser Beitrag komprimiert den aktuellen internationalen Forschungsstand zu neurobiologischen Korrelaten von GID. Es werden verhaltens- und molekulargenetische sowie neuromorphologische und -endokrinologische Befunde vorgestellt. Diese Übersic…