Aufhebung des Toleranzeffekts in CCR5 KO Mäusen im Concanavalin A-Immunhepatitis-Modell
A Erhardt · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2009 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Injektion des Lektins Concanavalin A (ConA) in Mäuse induziert einen akuten immunvermittelten Leberschaden. Nach 8 Tagen entwickeln die Mäuse langfristig Toleranz gegenüber ConA-Restimulation. Die Toleranz ist gekennzeichnet durch ein anti-inflammatorisches Zytokinprofil und wird durch regulatorische T-Zellen und IL-10 vermittelt. Es ist bekannt, dass das Fehlen von CCR5 und die Neutralisierung seines Liganden CCL5 die Immunpathologie der ConA-induzierten Hepatitis verstärkt. CCR5 wird nach ConA-Gabe auf verschiedenen intrahepatischen Zellpopulationen, einschließlich NKT- und CD4+ T-Zellen hochreguli…