CareLit Fachartikel

Das Ende einer negierten Schwangerschaft – Hängt das Leben des Neugeborenen am „seidenen Faden“?

J Louda, N Schlotz, M Knieps, A Marneros, A Rohde · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 02

Dokument
1165226
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
J Louda, N Schlotz, M Knieps, A Marneros, A Rohde
Ausgabe
Heft 02 / 2009
Seiten
–
Erschienen: 2009-02-20 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Der Neonatizid, die Tötung eines neugeborenen Kindes, erfolgt bis auf extrem seltene Ausnahmen durch die Mutter selbst. Dies wirft unweigerlich die Frage nach der (fehlenden?) Mutter-Kind-Bindung auf. Typischerweise zeigt sich, dass diese Frauen bereits im Vorfeld der Tat ihre Schwangerschaft negiert (verdrängt, ignoriert oder verheimlicht) haben und dass sie sich gedanklich nicht mit dem Kind auseinander gesetzt haben, geschweige denn eine emotionale Bindung aufgebaut haben. Doch eine negierte Schwangerschaft zieht nicht notwendigerweise einen Neonatizid nach sich, wie die Häufigkeiten klinischer Fälle von Schw…

Schlagworte

Schwangerschaft Deutschland Geburtshilfe und Frauenheilkunde