Das Stammzellkarzinom der Mamma: Modell der endokrinen Dysregulation und seine klinische Bedeutung
A Rody, U Holtrich, C Solbach, V Müller, E Ruckhäberle, R Gätje, M Gehrmann, G von Minckwitz, T Karn, M Kaufmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Modelle für die Entstehung der weiblichen Brustdrüse gehen derzeit von einer Östrogenrezeptor (ER) negativen Stammzelle und einer östrogensensiblen, ER positiven Progenitorzelle aus. Methode: An Tumorgewebe von n=171 Mammakarzinompatientinnen wurden Genexpressionsanalysen durchgeführt (Affymetrix Hg U133 (22.500 gene)). Eine Validierung erfolgte mit einem unabhängigen Kollektiv von n=100 Patientinnen. Ergebnisse: Zwei Tumorsubtypen (23,4% aller Mammakarzinome) konnten durch hierarchisches Clustering und der Expression von klassischen Stammzellmarkern (CK5/6, Wnt-assoziierte Gene, α-6 Integrin, MUC1,…