Die Frequenzverdopplungsperimetrie und ihre klinische Bedeutung bei der Frühdiagnostik von Glaukomschäden
K Göbel, C Erb · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Glaukom ist eine multifaktorielle Erkrankung, bei der es zu einem Untergang von retinalen Ganglienzellen und in der Folge zu Gesichtsfeldausfällen kommt. Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits 30–40% aller Nervenfasern zugrunde gegangen sein können, bevor Ausfälle in der achromatischen Perimetrie (Weiß-Weiß-Perimetrie) detektiert werden. Methodik: Frequenzverdopplungsperimetrie mit dem Matrix (Zeiss-Meditec). Ergebnisse: Die Frequenzverdopplungsperimetrie zeigt Gesichtsfeldschäden bereits 3–5 Jahre vor der achromatischen Perimetrie an. Hierbei wird eine Untergruppe der retinalen Ganglienzell…