Darstellung kornealer Veränderungen nach Quervernetzung bei Keratokonus mittels konfokaler In-vivo-Laser-Scanning-Mikroskopie
S Knappe, RF Guthoff · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Keratokonus ist eine vorwiegend bilateral auftretende Hornhautdegeneration, die durch eine zentrale Ausdünnung und kegelförmigen Vorwölbung der Hornhaut meist mit einer progredienten Visusminderung einhergeht. Bislang stand bei fortgeschrittenen Fällen als einzige Therapieoption eine Keratoplastik zur Verfügung. Eine neue therapeutische Möglichkeit stellt die so genannte Quervernetzung dar, mit der das Fortschreiten des Keratokonus durch Verfestigung des Hornhautstromas mittels photochemischer Vernetzung der kollagenen Fasern verhindert werden soll. Methode: Zwei Patienten mit progredientem Kera…