Sakkaden
A. Sträube, T. Eggert, J. Ditterich · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft 04 · S. 214-223
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sakkadische Augenbewegungen sind schnelle, in der Regel konjugierte Augenbewegungen, die zur raschen Reorientierung der Fovea zu Sehobjekten dienen, je nach Bedingungen ihres Auftretens werden Sakkaden in reflektorisch ausgelöste und in intern ausgelöste unterschieden. Wissenschaftliche Schwerpunkte waren in den letzten Jahren die Beantwortung der Fragen, wie die Transformation retinaler Koordinaten in Kopf- bzw. Raumkoordinaten durchgeführt wird und inwieweit die Signale für beide Augen primär konjugiert oder auch diskonjugiert vorliegen. Schon länger sind die Hirnstammstrukturen bekannt, die an…