Konsequenzen der motorischen kortikalen Disinhibition
P Schwenkreis · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Patienten mit komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS) kann trotz klinisch einseitiger Ausprägung eine bilaterale Disinhibition im Bereich des motorischen Kortex nachgewiesen werden. Entsprechende Veränderungen konnten sowohl durch MEG-Untersuchungen als auch durch Anwendung der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) unter Einsatz eines Doppelreizparadigmas gezeigt werden. Diese mittels TMS nachgewiesene Disinhibition spricht für eine bilateral verminderte Aktivität intrakortikaler GABAerger Interneurone im Bereich des motorischen Kortex. Interessanterweise bestehen ähnliche Veränderungen bei Patienten mi…