TMS und periphere Fazialisparesen
PP Urban · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Frühphase (1.–3. Tag) einer peripheren Fazialisparese ist die kanalikuläre transkranielle Magnetstimulation (TMS) diagnostisch am wertvollsten, da durch den Nachweis einer kanalikulären Untererregbarkeit des N. fazialis die periphere extrazerebrale Genese einfach nachweisbar ist. Bei der idiopathischen Fazialisparese ist eine kanalikuläre Untererregbarkeit praktisch immer bereits am 1. Erkrankungstag nachweisbar. Ihr Fehlen macht eine idiopathische Genese unwahrscheinlich und erfordert im Allegemeinen eine Liquoruntersuchung und Bildgebung, da diese Konstellation für eine zentrale faziale Parese oder eine…