Prädiktive Regulation von Emotion und Sensorium
K Schnell · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Attenuation sensorischer Eindrücke, die als Folge eigener Handlungen entstehen, wird inzwischen allgemein durch prädiktive Regulationsmechanismen erklärt. Hierbei wird offenbar jeweils die Efferenzkopie eines motorischen Programms zur Vorhersage der sensorischen Folgen der motorischen Aktion genutzt. Dementsprechend ist eine Korrelation von schizophrenen Ich-Störungen mit behavioralen und funktionellen Störungen bei der visuomotorischen Unterscheidung eigener und fremder Bewegung nachweisbar. Die ausführlich vorgestellte funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT)-Studie prüft das Vorhandensein…