Präeklampsie/HELPP-Syndrom-Pathophysiologie der Gerinnung
F Bergmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei ca. 5% aller Schwangeren entwickeln sich nach der 20. SSWo Zeichen der Präeklampsie. Hypertonie und Proteinurie sind nur 2 Symptome einer Multiorgankrankheit, die weltweit eine Hauptursache mütterlicher Morbidität und Mortalität darstellt. Eine Vielzahl prädisponierender Faktoren ist bekannt. Hierzu zählt die erworbene Thrombophilie bedingt durch Antiphospholipid Antikörper/Lupusantikoagulanz. Diese lassen sich bei ca. 20% der betroffenen Frauen, die vor der 34. SSWo eine Präeklampsie entwickeln nachweisen. Ob auch die hereditären Risikofaktoren, z.B. FV-Leiden- und Prothrombinmutation, eine klinische Releva…