Verbessert intravenöses, niedrigdosiertes Morphin die Darstellung der Gallengänge in der Magnetresonanz-Cholangiographie?
P Kröpil, M Cohnen, F Miese, C Walther, S Mehnert, A Erhardt, A Beck, U Mödder, D Blondin · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Die Ausnutzung einer Nebenwirkung des Morphins, der Kontraktion des Sphincter ODDI, soll zu einer besseren Abgrenzbarkeit des Gallengangsystems in der Magnetresonanz-Cholangiographie (MRCP) führen. Diese prospektive Studie untersuchte, ob Morphin eine bessere Abgrenzbarkeit des Gallengangsystems in der MRCP bewirkt. Methode: 15 gesunde Probanden und 15 konsekutive Patienten erhielten eine MRCP an einem 1.5 T MR-Scanner (Avanto, Siemens, Erlangen). Stark T2-gewichtete coronare Dickschicht Half-Fourier Acquisition Single-Shot (HASTE) and 3D Single-Shot Fast-Spin-Echo (SSFSE) Sequenzen wurden vor und 15min n…