Schwere Atonie nach Inversio uteri beherrscht durch Laparotomie und Rucksacknaht – Die cirkuläre Naht als Ergänzung zur B-Lynch-Naht
AK Luttkus, M Konieczny, C Dietrich, P Kollertz · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund Die Inversio uteri ist eine seltene Komplikation der vaginalen Entbindung. Gelingt die schnelle Reposition des Uterus in die Bauchhöhle nicht, kommt es zur schweren Atonie, die häufig eine Hysterektomie erfordert. In einem aktuellen Fall führten wir eine Laparotomie und modifizierte Rucksacknaht durch. Sind durch diese traumatisierende Rucksacknaht mit zwei zusätzlichen zirkulären Nähten Einflüsse auf die Fertilität zu erwarten? Kasuistik Eine 36-jährige Erstgebärende mit insulinabhängigem Gestationsdiabetes wurde bei 40+3SSW durch Vacuumextraktion von einem 2740g schweren Jungen entbunden (Apgar 9/1…