Protrahierte Austreibungsperiode – eine Analyse des Geburtsmodus im zeitlichen Zusammenhang
M Tavares de Sousa, G Ortmeyer, P Glosemeyer, W Diehl, K Hecher · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Man spricht von einer protrahierten Austreibungsperiode (AP), wenn der Muttermund bei Erstgebärenden länger als 120 und bei Mehrgebärenden länger als 60 Minuten bis zur Geburt des Kindes vollständig eröffnet ist [1]. Ziel der vorgestellten Untersuchung ist den Zusammenhang einer protrahierten AP zum Entbindungsmodus darzustellen und den Zeitpunkt zu analysieren, an dem die Rate an vaginal-operativen Entbindungen und Sectiones zunimmt. Dazu untersuchten wir retrospektiv 382 Einlingsschwangerschaften in Schädellage, die in den Jahren 2006–2008 im Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf eine Entbin…