Erfolgreiche Behandlung einer fetalen Alloimmunthrombopenie verursacht durch HLA-B7 Antikörpern mittels Immunoadsorption
E Schleußner, B Grimm, A Hübler, U Schneider, S Rummler, D Barz · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die fetale Alloimmun–Thrombozytopenie (FAIT) ist eine seltene Komplikation, die durch den transplazentaren Übertritt erworbener maternaler Alloantikörper (AAK) ausgelöst wird. In der überwiegenden Zahl der Fälle (>75%) ist eine fetomaternale Inkompatibilität für das plättchenspezifische Alloantigen HPA–1a verantwortlich. Inwieweit AAK gegen menschliche Leukozytenantigene (HLA) eine FAIT verursachen können, wird kontrovers diskutiert. Im vorgestellten Fall einer Gravida IV kam es nach einer ersten, unkompliziert verlaufenden Schwangerschaft zum neonatalen Versterben zweier Kinder mit schwerer Thrombopenie und Koa…