Cerebrale Fehlbildungen und Klumpfüße–ein ungewöhnliches klinisches Bild der konnatalen CMV-Infektion
S Gudowius, A Lingenauber, WH Becker, A von der Wense · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kasuistik: Eine 21-jährige IG, 0P stellte sich in der 20 + 2. SSW mit V.a. Hirn- und Extremitätenfehlbildungen des Kindes vor. Die mütterliche TORCH-Serologie war unauffällig, insbesondere bestand kein Hinweis auf eine frische CMV-Infektion (IgG positiv, IgM negativ). Das weibliche Neugeborene wurde per elektiver Sectio in der 37. SSW entbunden. Postnatal war bei respiratorischer Insuffizienz die Intubation und maschinelle Beatmung notwendig. Klinisch bestanden eine Dystrophie, Mikrozephalie, Tetraspastik mit Pes equinovarus, Hüftluxation und Genu recurvatum. Sonographisch zeigte sich eine Pachygyrie, Balken- un…