Individualisierter medikamentöser PDA-Verschluss
Z el Hafid, P Neuberger, M Vochem · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Therapie des persistierenden Ductus arteriosus (PDA) des Frühgeborenen (FG) erfolgt überwiegend medikamentös. Indometacin (Indo) verursacht dosisabhängig Nebenwirkungen (1,2,3,4). Die Therapie mit einer kumulativen Dosis von >0,6mg/kg wird als hoch oder protrahiert angesehen (1). Seit 5 Jahren verfolgen wir das Ziel, die Gesamtindodosis bei den FG zu reduzieren, indem wir nur FG mit großem PDA behandeln und Indo beenden, sobald der Ductus nicht mehr nachweisbar ist (5). Wir wollten wissen, ob durch dieses individualisierte Vorgehen im Vergleich zum früheren standardisierten Vorgehen Indo eingespa…