Dysregulation CD4+CD25+ T-Zellen (Treg) im Liquor korreliert mit T2-Läsionsvolumen beim frühen klinisch isolierten Syndrom verdächtig auf Multiple Sklerose
J Elzer, C Eienbröker, M Happel, K Schlegel, AS Wellek, A Hehenkamp, J Iwinska-Zelder, WH Oertel, B Tackenberg · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Ein erstes klinisch-manifestes zentralnervös demyelinisierendes Ereignis wird nach Ausschlussdiagnostik als "Klinisch isoliertes Syndrom verdächtig auf Multiple Sklerose (MS)" (CIS) bezeichnet. Es stellt in den meisten Fällen eine Indikation zur Frühtherapie mit immunmodulatorischen Medikamenten dar. Die Rolle CD4+CD25+ regulatorischer T-Zellen (Treg) bei der Entstehung und im Verlauf der MS ist bislang unklar. Im allgemeinen wird ihnen eine den Autoimmunprozess supprimierende Funktion zugeschrieben. Patienten, Material und Methoden: Leukozyten des peripheren Blutes (PBL) und des Liquors (CSF) von 42…