Molekulare Prüfung von Wirk- und Gefahrenpotenzialen mit Zellkultur-Modellen
F Überall · Zeitschrift für Phytotherapie · 2009 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund der komplexen Zusammensetzung sind einer auf Evidenzen basierten molekularen Wirkbeschreibung von Phytopharmaka oftmals Grenzen gesetzt und eine Nutzen-Risiko-Bewertung nach Verzehr im Menschen erschwert. Moderne Messmethoden der Genomik, Nutrigenomik, Phytopharmakogenomik – kombiniert mit analytischen (MS-MS, MALDI-TOF etc.) und diagnostischen Methoden (Lab-on Chip, Biomarkerselektion, Gene Expression Profiling etc.) – ermöglichen die Etablierung neuer Strategien zur Risiko-Nutzen-Bewertung und können mithelfen, komplexe Signalverschaltungen von Naturstoffextrakten und Phytopharmaka molekular besser zu…