Doppeldiagnosen bei alkoholbezogenen Störungen: Häufigkeit und Inanspruchnahme des Versorgungssystems
T Wessels, T Harfst · Suchttherapie · 2009 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele/Fragestellungen: Patienten mit Doppeldiagnosen haben in Abhängigkeit von der Schwere der Störungen und bei inadäquater Behandlung oft einen ungünstigen Verlauf und zeichnen sich durch eine hohe Inanspruchnahme des Versorgungssystems aus. Zum Verlauf von schweren Substanz- und psychischen Störungen liegen viele Studien vor, die einen eher chronischen Verlauf und eine ungünstige Prognose belegen (Moggi & Donati, 2004). Zum Verlauf von Suchterkrankungen in Kombination mit „leichten“ psychischen Störungen gibt es weniger Befunde. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung dieser Patienten ist jedoch, auch zur V…