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Beobachtet, verfolgt, zersetzt - psychische Erkrankungen bei Betroffenen nichtstrafrechtlicher Repressionen in der ehemaligen DDR

Carsten Spitzer, Ines Ulrich, Kathryn Plock, Jörn Mothes, Anne Drescher, Lena Gürtler, Harald J. Freyberger, Sven Barnow · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft 02 · S. 81-86

Dokument
1166571
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Carsten Spitzer, Ines Ulrich, Kathryn Plock, Jörn Mothes, Anne Drescher, Lena Gürtler, Harald J. Freyberger, Sven Barnow
Ausgabe
Heft 02 / 2007
Jahrgang 34
Seiten
81-86
Erschienen: 2007-03-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN Über die Prävalenz psychischer Störungen bei DDR-Bürgern, die von nichtstrafrechtlichen Repressionen betroffen waren, ist wenig bekannt. METHODE 74 Opfer derartiger Verfolgungsmaßnahmen wurden daher mit einem standardisierten psychiatrischen Interview untersucht. ERGEBNISSE Bei 60 % wurde mindestens eine psychische Erkrankung diagnostiziert, wobei die affektiven, Angst- und somatoformen Störungen am häufigsten gefunden wurden. SCHLUSSFOLGERUNGEN Die Prävalenzraten lagen in unserer Stichprobe höher als in der Allgemeinbevölkerung und sind mit denen politischer Häftlinge vergleichbar, die…

Schlagworte

politische Depression Prävalenz psychischer Störungen Psychotraumatologie Zersetzungsmaßnahmen political repression prevalence of mental disorders psychotraumatology psychological terror Angst Psychiatrische Praxis