General Movements bei Akardie/Akranie im Rahmen einer Geminigravidität mit TRAP-Sequenz
M Heinrigs, M Knüppel, B Schiessl, R Kästner, F Kainer, K Friese · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einf: Die TRAP Sequenz (Twin-Reverse-arterial perfusion) ist eine seltene Entwicklungsstörung monochorialer Zwillinge. Pathophysiologisch handelt es sich um hämodynamisch wirksame plazentare arterio-arterielle und veno-venöse Anastomosen. Die Hypoxie bewirkt dann eine sekundäre Atrophie der oberen Körperhälfte (Acranius-Acardius, AC/AC). Ziel der Untersuchung war es zu analysieren, ob eine Motorik bei AC/AC überhaupt möglich und wenn ja, inwieweit die Qualität der Bewegung im Gegensatz zu gesunden Feten verändert ist. Meth: Angewandt wurde Prechtls Methode der Qualitativen Bewegungsanalyse. Die Analyse erfolgte…