Symptomorientierte Therapie des Antiphospholipid-Syndrom (APS) in der Schwangerschaft – entscheidend für maternales und neonatales outcome!
M Mörtl, H Lercher, J Kraschl, K Pickel, S Horn, U Lang, D Schlembach · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Ca. 2–5% der Bevölkerung sind APL-Ak positiv, nur ein Teil wird symptomatisch. Klinisch imponieren Komplikationen wie Thrombozytopenie (50%), Thrombembolien (30%), Myokardinfarkte (20%), ZNS-Störungen (30%), Hypertonie und Proteinurie sowie Hämolyse bis zum seltenen katastrophalen APS (CAPS – Asherson-Syndrom) mit Spasmen der intestinalen arteriellen Gefäße. Neben rez. Aborten und der erhöhten Prävalenz von Propfpräeklampsien imitiert das APS (Prä)Eklampsie und HELLP-Syndrom. Fallbericht: Wir berichten über ein sek. APS im Rahmen eines SLE mit CAPS einer 23-jährigen III-G/II-P. 2000 wird die Pat. (2…