Nuklearmedizinische Abklärung bei vermuteter Infektion einer Hüft- oder Knie-TEP
M. Schmidt, K.-S. Delank, M. Dietlein, H. Schicha · Der Nuklearmediziner · 2007 · Heft 02 · S. 140-153
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Komplikationen nach Hüftendoprothesen-Operationen treten mit einer Häufigkeit von ca. 1-2 % nach Erstoperation und ca. 3-5 % nach Revisionsoperation auf und kommen nach Knieendoprothesen-Operationen noch etwas häufiger vor. Dabei kommt der Differenzierung einer aseptischen Lockerung von einer bakteriellen Protheseninfektion besondere Bedeutung zu. Bei einer aseptischen Prothesenlockerung ist üblicherweise ein einzeitiger Prothesenwechsel möglich. Liegt dagegen eine Keimbesiedelung der Prothese vor, sollte zunächst sämtliches Fremdmaterial ausgebaut werden, damit eine Sanierung der Infektion ermög…