Hereditäre Thrombophilie und ihre Bedeutung für die freie mikrovaskuläre Gewebetransplantation anhand einer Falldarstellung
I. C. Warnecke, F. Kretschmer, S. Brüner, O. Frerichs, H. Fansa · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2007 · Heft 03 · S. 220-224
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hereditäre Thrombophilien umfassen eine Vielzahl einzelner Krankheitsbilder, die unabhängig von äußeren Faktoren die Entstehung einer Thrombose begünstigen. Hierzu zählen im Wesentlichen der hereditäre Antithrombin-Mangel, die APC-Resistenz (Faktor-V-Leiden), der hereditäre Protein-C-Mangel, der hereditäre Protein-S-Mangel, das Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom, die Hyperhomocysteinämie, die erhöhte Faktor-VIII-Aktivität sowie der Prothrombin-G20210A-Polymorphismus. Vorgestellt wird der Fall einer Patientin, die nach beidseitiger Ablatio bei beidseitigem Mammakarzinom (rechts und links zeitvers…