Über die Rolle der Phosphodiesterasen in der Pathophysiologie der Migräne
C. Schankin, V. Reinisch, A. Straube · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 08 · S. 466-471
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zyklisches GMP (cGMP) und AMP (cAMP) sind die intrazellulären Botenstoffe (second messenger) des Stickstoffmonoxids (NO) bzw. des calcitonin gene related peptide (CGRP), wichtiger Signalmoleküle in der Pathophysiologie des Kopfschmerzes und insbesondere der Migräne. Ihr Abbau und damit die Beendigung der NO- bzw. CGRP-Wirkung erfolgt durch Phosphodiesterasen (PDE), v. a. durch die PDE 3 und 5. In humanen Kopfschmerzmodellen triggern der NO-Donor Glyzeroltrinitrat (GTN), CGRP und die PDE-Inhibitoren Sildenafil (PDE 5) und Cilostazol (PDE 3) bei Patienten mit Migräne nach einem Zeitintervall von St…